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Schwarzer Sonntag für VfB

Null Punkte zum Rückrundenstart, so lautet die niederschmetternde Bilanz des VfB Friedrichshafen am Sonntag in Mühlhofen. Dabei hatte das Jahr für den Bezirksligisten so verheißungsvoll begonnen.

Am Dreikönigstag dominierten die Häfler Faustballer das Turnier in der Mühlhofener Sporthalle. Am Sonntag hingegen war der Faustballgott nicht auf Seiten des VfB Friedrichshafen. In allen drei Partien verließen die Seehasen als Verlierer den Platz.

Zum Auftakt ging es gegen den bis dahin ungeschlagenen Ligaprimus aus Kressbronn. Die Häfler kamen gut aus den Startlöchern und lieferten sich mit den Montfortstädtern ein Duell auf Augenhöhe. Mit dem besseren Ende für Kressbronn, da dem VfB-Angriff noch die Feinjustierung fehlte. Auch im zweiten Satz fand der VfB keine Mittel gegen das sichere und vor allem fehlerarme Spiel des TVK. Mit 0:2 (9:11/ 7:11)  kassierte der VfB Friedrichshafen eine verdiente Niederlage.

Das sollte gegen den TSV Lindau unbedingt besser werden. Wieder starteten die Häfler verheißungsvoll und erarbeiteten sich einen komfortablen Vorsprung. Kurz vor dem Satzgewinn leistete man dem Gegner mit einer Serie von Eigenfehlern Schützenhilfe und baute ihn damit auf. Zwar reichte es in der Verlängerung noch zum Satzsieg. Das Selbstvertrauen ins eigene Spiel war jedoch dahin. Im zweiten Satz lief dann überhaupt nichts mehr zusammen. Der TSV Lindau nahm das Geschenk gern an und holte  den Satzausgleich. Nach einer kurzen Verschnaufpause schienen die Häfler wieder in die Spur zurückgefunden zu haben. Zwar ging der TSV Lindau in Front, der VfB blieb jedoch in Schlagdistanz. Bis kurz vor Schluss dem Häfler Hauptangreifer die Nerven durchgingen. Die Frustration über eine bislang nicht wirklich berauschende Leistung brach sich Bahn. Mit der Brechstange sollte der Anschluss hergestellt werden, allerdings war diese Ungeduld der denkbar schlechteste Lehrmeister. Und so kassierte der VfB mit 1:2 (12:10/ 5:11/ 9:11) die zweite Niederlage des Tages.

Um ein Debakel abzuwenden, musste gegen Gastgeber TSV Mühlhofen unbedingt gewonnen werden. Unter dieser Prämisse ging der VfB in die Partie, die zum besten Spiel des Tages werden sollte. Zwar konnte Mühlhofen die Häfler Defensive immer wieder mit kurz und halblang gespielten Bällen überlisten. Nun aber war der VfB-Angriff im Wettkampfmodus. Auf jeden Punkt des Gastgebers hatte der VfB die passende Antwort parat. Kein Team konnte sich absetzen und erst der letzte Ball der Verlängerung entschied den Satz zu Gunsten der Häfler. Ein ähnliches Bild bot sich im zweiten Durchgang. Die entscheidenden Punkte setzte jedoch diesmal der TSV Mühlhofen. Nun musste der dritte Satz über Sieg oder Niederlage entscheiden. Und wieder kämpften beide Teams verbissen um jeden Ball. Der VfB Friedrichshafen wurde dabei endgültig zur tragischen Figur. Erst hatte man kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu. Am Ende machte der Gastgeber mit einem kurz gespielten Ball das Häfler Debakel perfekt. Über die 1:2 (15:14/9:11/ 9:11) Niederlage konnte auch die ansprechende Leistung im letzten Spiel nicht hinweg trösten.

Gelegenheit zur Wiedergutmachung bietet sich beim Saisonfinale in zwei Wochen in Kressbronn.

Der VfB Friedrichshafen II spielte mit: Marc Gerhardt, Thomas Schmid, Max Fabricius, Michael Predl, Conny und André Meier

 

Juli 2017
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