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Im Endspurt noch aufs Treppchen

Faustball – (AM) Der VfB Friedrichshafen holt beim Saisonfinale der Bezirksliga Süd zwei Siege und schiebt sich damit in der Abschlusstabelle vom sechsten auf den dritten Rang nach vorn.

 

Der Blick aus dem Fenster verhieß am Sonntagmorgen nichts Gutes. Regenschauer und starke Windboen ließen die Lust auf Faustball gegen Null sinken. Zum Glück sah die Lage am Spielort dann wesentlich besser aus.
Strahlender Sonnenschein begrüßte die Häfler Faustballer auf dem Sportplatz des TSV Westerstetten.
Drei Spiele standen für die Seehasen zum Saisonabschluss auf dem Programm. Nach dem sicheren Klassenerhalt ging es vor allem darum, die Saison zu einem versöhnlichen Abschluss zu bringen.
Mit dieser Ausgangslage startete der VfB Friedrichshafen in die erste Partie gegen Gastgeber TSV Westerstetten. Die Hausherren begannen forsch, wollte man sich doch mit einem Sieg die minimale Chance auf den Klassenerhalt bewahren. Ein ums andere Mal rauschten die scharf geschlagenen Angaben des Gastgebers ungehindert durch die Häfler Abwehr. Der VfB kam einfach nicht ins Spiel und so ging der erste Satz verloren.
In der Pause machte Marc Gerhardt seinem Unmut Luft. Das Donnerwetter zeigte Wirkung, denn fortan lief es erheblich besser. Der Gegner schien sein Pulver verschossen zu haben und so kam man gegen das Tabellenschlusslicht mit einem blauen Auge davon. Am Ende stand ein knapper 2:1 (9:11/11:8/11:9) Sieg.
Im Anschluss wartete der Tabellenführer TSV Mühlhofen. Ohne ihren Hauptangreifer Ronald Becker schienen die Badener eine lösbare Aufgabe zu sein. Doch weit gefehlt, der designierte Meister verteidigte seine weiße Weste. Es entwickelte sich in der Folge ein spannendes Duell auf Augenhöhe. Den ersten Satz sicherte sich Mühlhofen in der Verlängerung, im zweiten Durchgang gab der VfB eine frühe Führung nicht mehr aus der Hand. Auch im Entscheidungssatz ging es lange hin und her. Dann aber fand die Angabe des VfB einmal nicht ins Ziel und der Mühlhofer Hauptangreifer besiegelte mit viel Übersicht die 1:2 (11:13/11:7/9:11) Niederlage.
In der letzten Partie der Saison standen die Häfler dann dem Lokalrivalen aus Wasserburg gegenüber. Noch geschlaucht von der vorigen Partie kamen die Häfler nur schwer in die Gänge. Der TV Wasserburg hingegen startete ausgeruht und legte im ersten Satz einen Start-Ziel- Sieg hin. Auch im zweiten Durchgang sah es erstmal nicht gut aus für den VfB. Das Spiel schien bereits verloren, da nochmal ein Ruck durch die Mannschaft. Nun wurde um jeden Ball gekämpft und in der Verlängerung übernahm man erstmals die Führung. Gleich den ersten Ball nutzte der VfB zum Satzausgleich. Damit war der Widerstand des TV Wasserburg gebrochen. Im dritten Satz brachten die Bayern den VfB mit einer Serie an Eigenfehlern in Führung. Und die Häfler nutzten im Gegenzug jede Gelegenheit, selbst Punkte zu erzielen. So reichte es am Schluss doch noch zum nicht mehr für möglich gehaltenen 2:1 (8:11/15:13/11:5) Sieg.
In der Endabrechnung belegt der VfB Friedrichshafen damit den dritten Platz und belohnt sich so für eine starke Aufholjagd nach der Nullrunde am Saisonstart.

 

 

 
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